Irkutsk oder auch Paris Sibiriens genannt!

Die Tage auf Olchon waren klasse und es war genau richtig dort ein paar Tage länger zu bleiben.

An einem Tag wo wir die Insel erkundeten, ging mein Auto kurzzeitig in Rauch auf! Schnell angehalten und die Batterie abgeklemmt, so konnten wir schlimmeres verhindern! Trotz dass ich alle Kabel in Wellrohr verlegt habe und sie befestigt wurden, kam es für einen kurzen Moment zu einem Kurzschluss. Durch die etlichen Kilometer Rüttelpisten hatte sich der Kabelstrang Spiel verschafft und scheuerte letztendlich an einer Stelle durch. Es wurde nicht all zu viel beschädigt und ich konnte nach einer kleinen Reparatur wieder ohne Bedenken weiter fahren.


Den letzten Abend auf der Insel nutzten wir um mal wieder ein Brot zu backen....



Nach einer Woche Entspannung und kaum Menschen, kamen wir nun in einer der ältesten Stadt Sibiriens an. Wir folgten den Rat des schweizer Ehepaars und fuhren zum Hotel Irkutsk, dort konnten wir auf dem Parkplatz übernachten und waren fast mitten im Zentrum. Am nächsten Morgen wollten wir uns dann die Stadt anschauen. Durch meinen Bruder, der lange in der Region Irkutsk beruflich unterwegs war, hatten wir in Irkustk einige hilfreiche Kontakte. So zeigte uns die Dolmetscherin, die aus Irkutsk stammt, die Stadt und konnte uns vieles über die Geschichte der Stadt und Sibiriens erklären.


In Irkutsk gibt es einige Universitäten, so leben auch recht viele junge Leute hier. Im Juni stehen hier immer die Abschlussprüfungen an und am Ende des Monats steht dann die Verabschiedung auf dem Plan. So konnten wir bei der Diplomverleihung der Polizeischule dabei sein!

Irkutsk ist der Dreh- und Angelpunkt der Trans sibirischen Eisenbahn , der imposante Bahnhof liegt direkt am Flussufer gegenüber der Altstadt. Am Rande der Altstadt steht dann auch die große Statue von Alexander dem III, er gilt als Vater der Trans sibirischen Eisenbahn.


In der Stadt die bereits Anfang des 16. Jahrhunderts gegründet wurde leben heute etwa 600.000 Menschen. Hier gibt es auch wieder mal eine echte Fußgängerzone, wie wir sie schon lange nicht mehr gesehen haben.


Nach der Stadtführung ging es noch in ein Restaurant, es war kein übliches sondern eins, welches aufgemacht war wie zu Sowjet Zeiten mit allem was dazu gehört. Es war quasi Geschichte live erleben. Die traditionellen Gerichte aus dieser Zeit waren sehr lecker.

Am späten Nachmittag verließen wir dann die Stadt Richtung Westen. Das nächste Ziel für uns ist Omsk. Dort sind wir von der russischen Gruppe, die wir bei der Einreise in die Mongolei kennen gelernt haben, eingeladen worden und werden dort ein wenig Zeit verbringen.

Nun stehen wir in Krasnoyarsk direkt an einem Fluss, morgen geht es dann wieder weiter!

 

 

Bis dann 

Stefan & Hanjo





1.7.15 18:45

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ilka (2.7.15 19:51)
Hallo Ihr zwei.

Oh man, Hanjo.... - da hast du aber echt noch mal viel Glück gehabt, das da nicht mehr passiert ist!

Stefan: Das Brot kannst du dann ja in zwei Monaten auch mal für unser Frühstück/ Grillabend backen.

Weiterhin gute Gelingen!

Lieben Gruß aus dem heißen Hamburg.
Ilka

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